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Behandlungsverlauf von Luisa

1. Hallo,
drei Wochen sind nun vergangen, dass ich mit Luisa 5 Jahre 10 Monate bei Dr. Biedermann in Köln war. Zu dem Termin an sich kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von Dr. Biedermann bin. Bedingt durch die vielen Arzt- und Krankenhaustermine ist Luisa Ärzten gegenüber schon sehr ablehnend. Aber dazu gleich etwas mehr.

Luisa wurde dort geröngt und unser Verdacht bestätigte sich. Rechtsseitige Asymmetrie C2 und C3 verklebt und der Abstand zwischen den Wirbeln kleiner als normal. Dr. Biedermann bezeichnete Luisa als ganz klassischen Fall. Dr. Biedermann erklärte es uns anhand der Röntgenbilder und eines Modells wie die Halswirbelsäule normalerweise aussieht. Zeit hat er sich sehr viel genommen, obwohl die Praxis voll war. Als Luisa sich ausziehen sollte, schrie sie und weigerte sich vehement. Dr. Biedermann nahm sie und sprach mit ihr. Das Ausziehen war gar kein Thema mehr, das hatte Dr. Biedermann ruck zuck erledigt und Luisa schrie nicht mehr. Ich möchte auch einfach mal kurz auf die Art von Dr. Biedermann ansprechen, sehr beruhigend für Kinder und Eltern.

Zuerst richtete er das Becken bzw. die Hüfte. Es knackte kurz, aber Luisa blieb fröhlich. Auch die manuelle Therapie lies sie ohne weiteres über sich ergehen. Er hat uns noch empfohlen ihr ein Schreibpult zu bauen, dann käme das sicher auch mit dem Malen (bisher hat sie nie frei etwas Erkennbares gemalt). Als wir im Anschluss kurz in der Stadt waren, klagte sie über Kopfweh. Das hat sie vorher noch nie gesagt. Auf der Heimfahrt, eine gute Autostunde fielen meinem Mann und mir auf das Luisa total ruhig wirkte, das übliche Gezappel im Auto war verschwunden, keine Tritte von hinten mehr gegen den Fahrersitz. Natürlich waren wir sehr gespannt, ob wir Veränderungen bemerken und wann sich etwas verändert.

Wir mussten nicht allzulange darauf warten. Am 17.12. also zwei Tage nach der Behandlung, malte Luisa plötzlich und ganz freiwillig Wolken und Vögel (Vögel als Bögen wie ein m), da dachte ich erst, das gibt es doch nicht. Ich konnte wirklich mal was auf dem Blatt erkennen, kein Krickelkrackel wie sonst. Da Luisa in die Vorklasse einer Hörgeschädigtenschule geht, hab ich dort die Erzieherinnen gebeten, mich zu informieren, falls ihnen was auffällt. Montags also 5 Tage nach der Behandlung erzählte mir eine Erzieherin, Luisa hätte ein Spiel gespielt bei dem es darum geht Dinge zuzuordnen. Das war vorher nicht möglich, sie konzentrierte sich nicht und gab schnell auf. Das Spiel hat sie ganz prima gemacht. Seitdem erleben wir ständig Veränderungen an ihr. Sie tat sich immer sehr schwer, sich alleine anzuziehen, Socken oder Strümpfe allein anziehen, das war eine größere Aktion. Jetzt ist das ganz selbstverständlich, sie zieht sich jeden Morgen ganz flott alleine an, sogar ihre Strumpfhosen, irgendwie ist das schon so ein kleines Wunder! Ich höre dauernd von ihr das kann ich allein, sie ist richtig energisch. Ebenso tut sich unheimlich viel in der Sprachentwicklung. Wörter, die sie vorher nie gesagt hatte, kommen plötzlich von ganz alleine, sie spricht längere Sätze und auch viel deutlicher. Das alles innerhalb von drei Wochen, irgendwie schon interessant und das trotzdem viele Ärzte Kiss noch als Modeerkrankung abtun.

Leider sehen genau diese Ärzte nie das Gesamtbild oder die Gesamtentwicklung eines Kindes, heutzutage wird man nur noch durch die Arztpraxen geschleust, kaum jemand der sich mal richtig Zeit nimmt und zuhört. Ich bin wirklich der Meinung meiner Tochter hätte einiges erspart werden können, hätte jemand mal genauer geschaut oder hinterfragt. Das Hinterfragen ist aber die Aufgabe der Eltern und ich kann nur jedem raten immer am Ball bleiben, sich nicht einfach abfertigen lassen. Ich bin sehr froh das es dieses Elternforum gibt, besonders bedanken möchte ich mich bei Erika und Grit, beide haben mir gute und hilfreiche Tips gegeben. Über weitere Fortschritte berichte ich zu gegebener Zeit gerne wieder! Momentan freu ich mich riesig, wie Luisa sich entwickelt und dass wir schon nach so kurzer Zeit so tolle Beobachtungen bei ihr machen konnten. Im März/April sollen wir ja noch mal zu Dr. Biedermann kommen, ich fahre dort sehr gerne noch mal mit ihr hin und kann wirklich nur sagen, ein sehr guter Arzt und ein tolles Praxisteam.

2. Ich melde mich mal wieder, weil ich einiges zu berichten habe. Vor 2 Monaten war ich mit meiner Tochter Luisa (wird im März 6 Jahre alt), bei Dr. Biedermann in Köln, ich hab ja schon berichtet, was sich so kurz nach der Behandlung alles getan hat.

Jetzt 2 Monate danach berichte ich mal wieder! Also im Dezember vergangenen Jahres hat Luisa noch nichts Erkennbares gemalt, hatte zum Malen überhaupt nie Lust und hat sich auch nie darauf konzentriert, zwei Striche aufs Blatt und fertig. Sie hat eine Dysplasie C1/C2 sowie eine Thoraxasymmetrie. Dr. Biedermann hat uns ein Schreibpult empfohlen, das mein Mann ihr auch gebaut hat. Dann ging's los, prima echt, sie wollte auf einmal schreiben lernen, so Hausaufgaben machen wie ihr großer Bruder, hat das Schreibpult an den Küchentisch geschleppt und dann ging es los. Ich hab ihr ihren Namen in großen Buchstaben vorgeschrieben, die sie dann mit einem Stift nachgefahren ist, echt verblüffend und es macht ihr Spaß. Das machen wir jetzt fast täglich und üben auch die Zahlen. Heute hat sie zum ersten Mal ein Gesicht gemalt, echt toll, Augen, Nase, Mund und sogar Ohren alles richtig platziert. Ich habe riesen Spaß echt, weil meiner Tochter schon ein Stempel, "nicht lernwillig" aufgedrückt werden sollte. Ihren Namen schreibt sie mittlerweile sogar nach, ich schreibe ihn groß drüber und sie schreibt ihn allein untendrunter.

Es hat sich so viel getan, ich weiss gar nicht, ob ich das alles in meinen Bericht rein bekomme. Sie spricht wesentlich besser und deutlicher als vor der Behandlung, die Sätze sind viel länger, es fällt jedem auf. Luisa hat eine Sprachentwicklungsverzögerung. Das Anziehen war auch wirklich immer ein Krampf, Strümpfe und Schuhe absolut unmöglich. Sie zieht sich jetzt ganz alleine und ohne Probleme rucki zucki an, sogar die Strumpfhosen. Ich bin wirklich total beeindruckt, ihre Gemälde und ihr Geschriebenes hebe ich auf und dokumentiere alles, natürlich auch mit Datum, ich kopiere es und übergebe es auch der Kinderärztin im SPZ. Diese hatte Kiss, als ich sie darauf vor Monaten ansprach, als Modeerkrankung abgetan. Mittlerweile hat sie ihre Meinung allerdings geändert und ist auch total daran interessiert, wie es bei uns weitergeht. Ich hab ihr auch die Röntgenbilder von Luisa gezeigt, da war sie schon etwas verblüfft und zeigt nun auch echtes Interesse. Sie hat mir gesagt, ich habe es in der Klinik zum Thema gemacht. Das die Behandlung bei Dr. Biedermann meiner Tochter enorm geholfen hat, lässt sich ja auch nicht so einfach von der Hand weisen.
Im März/April sollen wir ja wieder zu Dr. Biedermann fahren und das werden wir tun. Er hat ihr einfach prima geholfen und ich bin froh dass wir hingefahren sind. Von der Logopädin und der Ergotherapeutin bekommen wir nur noch positive Resonanz, echt super, ich freu mich riesig! Ich bin froh, dass ich so hartnäckig bin und mich nicht von fadenscheinigen Aussagen mancher Ärzte beeindrucken lasse. Ich rate jedem immer am Ball bleiben, es geht doch um unsere Kinder!

3. Ja ein wilder Feger ist Luisa auch immer noch. Aber was mir am meisten Spaß macht bei ihr ist, dass die Entwicklung überhaupt nicht stagniert, sondern seit Dezember riesige Fortschritte macht. Das Interesse an Buchstaben, Zahlen und dem Malen find ich klasse und erwähnenswert.

Angefangen hat es ein paar Wochen nach der Behandlung mit Wolken, dann kam eine Wiese mit Wolken und Sonne und heute dann zum ersten Mal ein erkennbares Gesicht. Ich find es toll und freu mich echt total. Ich lobe sie permanent und sie freut sich super. Dr. Biedermann hat uns das Voltigieren empfohlen, das wollen wir jetzt bald beginnen. Ich hab auch mit der Kinderärztin im SPZ gesprochen, da sind wir ja seit über einem halben Jahr um den Entwicklungsstand zu überprüfen, ich denke nur die Ergebnisse der Untersuchungen sind hinfällig, da sich seit der Kiss-Behandlung erkennbar viel getan hat. Ich denke in dem Bericht muss einiges dementiert werden, was ich auch veranlassen werde. Ich lasse meiner jetzt lernwilligen Tochter keinen Stempel aufdrücken. Zum Glück besucht sie die Vorklasse einer Hörgeschädigtenschule und ein Jahr lasse ich sie noch zurückstellen. Dann hat sie Zeit noch etwas aufzuholen, ich bin davon überzeugt, dass sie sich in dem zusätzlichen Jahr bis zur Einschulung in die 1. Grundschulklasse noch prima entwickeln wird. Bin gespannt wie es weitergeht und was Dr. Biedermann bei nächsten Mal sagt, ich berichte euch dann gerne wieder!

4. Luisa wurde bisher noch kein Stempel aufgedrückt, ich hab der Klinik bzw. der Kinderärztin dort im SPZ von ihren Fortschritten berichtet und übergebe ihre Gemälde und das bisher Schriftliche dorthin. Fertige davon immer gleich Kopien an, die Originale sammle ich selbst mit Datum. Ich denke, man muss immer objektiv bleiben und sehen, was sich tut, aber auch nicht immer alles akzeptieren, was die Ärzte bzw. Therapeuten feststellen und diagnostizieren. Lieber mal hinterfragen und gegebenenfalls den Arzt wechseln oder andere hinzuziehen.

Hatte heute Morgen noch ein kurzes Gespräch mit den Erzieherinnen in der Vorklasse, dort fällt auch auf, dass sie sich anders verhält, am Nachmittag lässt ihre Konzentration nach oder sie ist dann müde. Sie steht jeden morgen früh um 6.45 Uhr auf und wenn sie dann um 16 Uhr nach Hause kommt, relaxt sie kurz und ist dann wieder voller Tatendrang. Mir wurde dort heute Morgen berichtet, dass sie z. B. den Küchendienst prima allein und ganz systematisch erledigt. Das war vor der Behandlung auch anders.

Zum Gleichgewicht kann ich folgendes sagen, sie fährt mittlerweile super Roller, steht mit beiden Füßen auf dem Mittelbrett und rollt einige Meter so, ich hab auch von der Ergotherapeutin positive Resonanz bekommen, Luisa ist in ihrer Bewegungen viel sicherer geworden, balancieren gelingt ihr sehr gut, konzentriert sich besser. Diese motorische Unruhe, die sie vorher hatte, ist nicht mehr zu erkennen. Sie kommt auch viel besser mit anderen Kindern klar, vorher hat sie immer mal geschubst oder gekniffen, das kommt überhaupt nicht mehr vor, wurde mir heute morgen von den Erzieherinnen bestätigt. Mit dem Wilden meinte ich, sie bewegt sich gerne, aber nicht mehr so unkontrolliert und dauerhaft wie vorher, sie ist einfach ein Kind, das sich gerne draußen in der Natur aufhält, schlechtes Wetter macht sie eher unzufrieden. Alles in Allem bin ich von der Behandlung mehr wie positiv überrascht, ich hab nicht mit so schnellen Fortschritten gerechnet.
Alles Liebe
Tanja mit Luisa

 

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