Behandlungsverlauf
Hier
ein Bericht über Fabian:
Behandlungsverlauf
des Kiss-Syndroms in zeitlicher Reihenfolge bei meinem Sohn Ben.
Unser
Sohn Fabian ist seit 5 Jahren betroffen!
Die Diagnose wurde erst mit 4 Jahren
gestellt, nachdem 2 Kinderärzte nicht in der Lage waren Fabians Problematik
zu erkennen! Sprüche wie, nicht jedes Kind ist ein Leistungssportler begleiteten
uns Jahre! Man hatte den Eindruck, die Ärzte meinten die Eltern sind mit
ihrem Kind überfordert. Hinzu kommt noch das ich Krankenschwester bin und
da wird man oft nicht für voll genommen!
Im Kindergarten
fiel Fabian dann durch seine Defizite und seine Gleichgewichtsstörungen auf!
Jetzt wurden erst einmal die Ohren operiert und er bekam Paukenröhrchen eingesetzt!
Die Mittelohrentzündungen waren jetzt weg, aber die Gleichgewichtsstörungen
blieben! Im Rahmen der Ergotherapie wurde Fabian getestet und die Therapeutin
gab mir das Buch Kiss Kinder von Dr. Biedermann mit! Das habe ich abends gelesen
und dachte mir, da hat jemand über deinen Sohn geschrieben! Wir vereinbarten
einen Termin bei Dr. Biedermann (2000) und hätten es nie für möglich
gehalten welche Erfolge die Therapie bringen würde! Fabian wurde 2 x behandelt,
danach hatten wir ein anderes Kind! Er stand plötzlich in der Achse, konnte
Roller fahren und Rad, er fiel nicht mehr sooft hin wurde viel ruhiger und konnte
sich auf Dinge konzentrieren! Seit 2001 gehen wir regelmäßig zur Kontrolle,
Fabian wurde noch nachbehandelt weil er manchmal so große Wachstumsschübe
macht! Wir merken das sofort wie er sich dann wieder verändert. Nach der
Einschulung war es wieder soweit, die Lehrerin sprach uns nach 5 Wochen an und
meinte, er hätte Wahrnehmungsstörungen und wäre sehr auffällig!
Nach der Therapie bei Dr. Sacher waren die Probleme
innerhalb von 2 Wochen behoben! Selbst die Lehrerin konnte es kaum glauben! Fabian
ist sehr gut in der Schule er hat einen Notendurchschnitt von 1,5!Uns und unserem
Sohn wären 4 schlimme Jahre erspart geblieben, wenn jemand unsere Beobachtungen
sofort ernst genommen hätte und wir früher zu einem Facharzt gekommen
wären!Ich finde die Ignoranz vieler Ärzte zum Kotzen, die behaupten
es gibt diese Erkrankung nicht, nur weil sie selber keine Ahnung haben! Wir sind
jedenfalls Dr. Biedermann und Dr. Sacher dankbar, denn als Betroffene Eltern,
sehen wir jeden Tag an unserem Sohn welchen Erfolg die Therapie hat!
