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Kidd-Syndrom

Kopfgelenk- induzierte- Dyspraxie / Dysgnosie = KiDD

  • Dysgnosie = Störung der Wahrnehmung
  • Dyspraxie = Unfähigkeit zur Ausführung erlernter Bewegungen trotz vorhandener Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit - sprich Ungeschicklichkeit
  • Kurz auch Kopfgelenk-induzierte-Dysfunktionen genannt = KiD

Beim Kidd-Syndrom handelt es sich um eine Folgeerscheinung eines Kiss-Syndroms, das im Säuglingsalter nicht behandelt wurde.

Da diese Funktionsstörungen der Kopfgelenke Auswirkungen auf den gesamten Organismus (siehe Kiss-Syndrom) haben, sich nicht "auswachsen", sondern potenzieren, ist eine frühzeitige Behandlung von Bedeutung.

Eine Folge eines nicht behandelten Kiss-Syndroms, also dem Kidd-Syndrom kann sein:

  • Kopfschmerzen/ Migräne
  • Haltungsschwächen/ -Störungen
    • Gangbild
    • Körperhaltung
    • Stolpern/ Stürzen
    • Turnmuffel
  • Koordinationsschwierigkeiten und motorische Defizite
    • Grobmotorik --> Fahrradfahren, Balancieren
    • Feinmotorik --> Schriftbild, Malen, Basteln, Knöpfe
  • Lern- und Konzentrationsstörungen in der Schule
    • Unruhe, Zappeligkeit
    • Hyperaktivität/ Träumer
      --> ADS/ADHS ähnliche Auffälligkeiten
  • gestörte soziale Integration
  • Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Emotionsstörungen
    • Frustration--> Reizbarkeit--> Ungeduld--> Aggressivität
  • Schreib- und Leseschwierigkeiten
  • Ein- und Durschlafstörungen

Es kommt häufig aufgrund dieser Einschränkungen/ Defizite beim Kind/ Jugendlichen/ Erwachsenen zu Vermeidungsstrategien -->

  • Verweigern
  • Verhaltensauffälligkeiten

Im Erwachsenenalter kann ein Kidd-Syndrom folgende Auswirkungen haben:

  • Halswirbelsäulenbeschwerden
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Bandscheibenvorfall
  • Ohrgeräusche (Tinitus)
  • Migräne
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Schwindel

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